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2012/08/03

Storycubes


Hey,

Heute stelle ich euch zur Abwechslung mal ein Spiel vor.
Es heißt Storycubes und ist ganz einfach und total praktisch.
Man hat 9 Bilderwürfel mit jeweils 6 unterschiedlichen Symbolen.
Insgesamt also 54 Abbildungen. Diese Würfel rollt man und es ergeben sich 9 Bilder. Nun erzählt man eine Geschichte, die alle 9 Würfelbilder nach und nach miteinander verbindet und mit "Es war einmal vor langer Zeit..." beginnt.Das kann zum Beispiel so aussehen:


Es war einmal vor langer Zeit ein kleines Mädchen, das wohnte in einem kleinem Haus am Meer. Alles was es besaß war eine kleine Polaroidkamera, ein Fernglas, eine Tasche aus Leder und die Kleider, die es am Leib trug. Eines Tages beschloss es sich los zu ziehen um Fotos zu machen. Es wollte Momente einfangen, die Fluten, die Gischt, die Felsen, Höhlen und Orte, die es noch nie gesehen hatte. Es wollte das beste Foto machen, das man überhaupt machen konnte. Das Mädchen lief los und es entdeckte die Welt durch die Linse seiner Kamera jeden Tag ein Stückchen mehr. Die Bilder die aus seiner Kamera kamen verstaute es säuberlich in seiner Ledertasche.
Doch als es schon ungefähr einen Monat unterwegs war zog ein großes Unwetter auf. Regenwolken kamen, Blitze erleuchten den Himmel und Donner grollte. Das Mädchen war verschreckt, mit durchnässten Kleidern suchte es sich Unterschlupf in einer Höhle. Kopflos lief es immer weiter in die Höhle hinein. Lief durch Gänge und kletterte durch Schächte bis es an eine Kammer kam. Die Kammer war voll voll mit Schätzen: Kronen, Schilder, Schwerter, Rüstungen, Parfüms, Gold und Silber... Das Mädchen war begeistert und dachte sich: Das ist das Schönste was ich je gesehen habe. Wenn ich von dieser Pracht ein Bild mache, dann wird es wohl das schönste Bild sein, das ein Mensch machen kann. Doch das Mädchen verweilte so lange bei den Schätze, dass es gar nicht merkte wie der Regen aufhörte und die Flut stieg. Erst als seine Füße bis zu den Knien mit Wasser umspült waren, wurde es sich seiner Gefahr bewusst. Schnell eilte es durch die Gänge, doch genau so schnell merkte es, dass es sich verirrt hatte. Alle Wegen sahen für das Mädchen gleich aus und es wusste nicht wohin es gehen sollte. Weinend brach das Mädchen auf dem Boden zusammen. Doch plötzlich sah es einen kleinen Kraken, der sich durch die Gänge schlängelte. Das sah so lustig aus, dass das kleine Mädchen aufhörte zu weinen und dem Kraken beobachtete. Als er um die nächste Biegung verschwand, sprang das Mädchen auf "Nein, warte", rief es lachend und eilte ihm hinterher. Der Krake war schnell, doch das kleine Mädchen hielt Schritt. Als es den Kraken endlich eingeholt hatte, beugte es sich zu dem kleinem Tier nieder um es sich genauer ansehen zu können. Da bemerkte es, dass seine Füße nicht mehr auf dem scharfkantigem Fels standen. Sie standen auf Sand. Erstaunt blickte dass Mädchen um sich. Es war Nacht, doch das Mädchen erkannte, dass es nicht mehr in der Höhle war, es war am Strand angelangt. Und als Das Mädchen nach oben blickte, sah es den schönsten Sternenhimmel, den es je gesehen hatte. Und sie erkannte: All die Schätze aus Gold und Silber waren schön gewesen. Sie hatten geglänzt und gefunkelt. Aber nicht konnte so strahlen wie dieser Sternenhimmel. Gerade wollte es seine Kamera heraus holen, da dachte es sich: "Nein. Ich brauche den Sternenhimmel nicht fest zu halten, denn er bleibt. Ich kann ihn jeden Tag von Neuem sehen. In seiner Weite und seiner Leuchtkraft."

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